Kalifornien
Apple reicht Klage gegen ChatGPT-Macher OpenAI ein

Der Apple-Konzern wirft dem KI-Unternehmen OpenAI vor, Geschäftsgeheimnisse gestohlen zu haben.

    Das Apple-Logo im Fenster eines Ladens
    Der Apple-Konzern verklagt das Unternehmen OpenAI. (Yui Mok / PA Wire / dpa / Yui Mok)
    In einer Klage vor einem Gericht im US-Bundesstaat Kalifornien spricht Apple von einem koordinierten Muster institutionellen Fehlverhaltens. Konkret geht es nach Angaben des Konzerns darum, dass ehemalige Apple-Mitarbeiter vertrauliche Informationen zum Vorteil von OpenAI genutzt haben sollen. Apple erklärte, man habe die Klage eingereicht, um dieses Vorgehen zu unterbinden.
    Zu den Beklagten zählen zwei frühere Apple-Beschäftigte, die inzwischen für OpenAI arbeiten. Einer von ihnen ist der frühere Apple-Manager Tang Tan. Er hatte an der Entwicklung des iPhones, der Apple Watch und des iPods mitgewirkt. Ebenfalls genannt wird der Ingenieur Chang Liu, der laut Apple Zugang zu besonders sensiblen Entwicklungsprojekten hatte.
    OpenAI hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert.
    Diese Nachricht wurde am 11.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.