
Dulger sagte der Deutschen Presse-Agentur, er sehe keinen Sinn im Dialog mit einer Partei, die laut ihrem Programm Anti-Euro, Anti-EU und Pro-Russland sei. Lösungen könne man nur mit den Parteien der Mitte erreichen - auch wenn die im Moment etwas weniger populär seien. Sachsens Ministerpräsident Kretschmer, CDU, hatte mit Blick auf die AfD gesagt, wer noch über Brandmauern rede, habe die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Der SPD-Politiker Stegner warf Kretschmer bei t-online vor, die falschen Schlüsse aus der deutschen Geschichte zu ziehen. Mit Demokratiefeinden arrangiere man sich nicht. Auch Grüne und Linkspartei distanzierten sich. Der Ko-Vorsitzende der Linken, Pantisano, erklärte, die AfD sei die schärfste Feindin der arbeitenden Menschen.
Ein Sprecher von AfD-Chefin Weidel sagte dem Portal "The Pioneer", man sei grundsätzlich immer zu ergebnisoffenen Gesprächen bereit. Das gelte auch in Sachsen-Anhalt. Dort stehen im September Landtagswahlen an.
Diese Nachricht wurde am 23.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
