
Dieser Streik sei ein plumper Erpressungsversuch gewesen, sagte der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands BDA der Zeitung "Bild am Sonntag". Ein Streik von 48 Stunden, der Bus und Bahn lahmlege, sei kein Warnstreik, meinte Kampeter. Dass die Gerichte so etwas duldeten zeige, dass man neue Fairness-Regeln im Streik brauche. Der Gesetzgeber sei gefordert.
Am Freitag und Samstag hatte es mit Ausnahme der Bundesländer Baden-Württemberg und Niedersachsen Streiks im öffentlichen Nahverkehr gegeben. In einigen Verkehrsverbünden wird auch heute noch gestreikt.
Die Gewerkschaft Verdi will in den Tarifauseinandersetzungen mit den meist kommunalen Anbietern bessere Arbeitsbedingungen und teilweise auch höhere Löhne erreichen.
Diese Nachricht wurde am 01.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
