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Rentenpaket
Arbeitsminister Heil nennt Reform ausgewogen und gerecht - Arbeitgeberverband BDA warnt vor Milliardenlasten für Jüngere

Bundesarbeitsminister Heil hat die geplante Rentenreform als gerecht und ausgewogen verteidigt.

    Hubertus Heil, SPD, hält im Bundestag eine Rede. Er ballt die rechte Faust.
    Bundesarbeitsminister Heil nennt Rentenreform ausgewogen. (picture alliance / dts-Agentur / -)
    Der SPD-Politiker sagte im ZDF, es sei wichtig, dass bei Lohnerhöhungen auch die Renten stiegen. Die Bundesregierung sorge dafür, dass sich alle Generationen auf ein sicheres Auskommen im Alter verlassen könnten. FDP-Fraktionschef Dürr sagte dem Sender RBB, die Finanzierung werde durch die Einführung eines Generationenkapitals abgesichert. Dies sei eine "Jahrhundertreform".
    Der Arbeitgeberverband BDA warnte hingegen vor Milliardenlasten für jüngere Generationen. BDA-Präsident Dulger sagte dem Spiegel, zu erwarten seien in den kommenden 20 Jahren Mehrausgaben von 500 Milliarden Euro.
    Das sogenannte Rentenpaket II soll heute im Bundeskabinett beschlossen werden. Vorgesehen ist unter anderem, dass das Rentenniveau bis zum Jahr 2039 nicht unter 48 Prozent des Durchschnittslohns fällt. Zudem soll die Rentenversicherung durch Erträge aus einer Aktienrente entlastet werden.
    Diese Nachricht wurde am 29.05.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.