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Tarifkonflikt
Arbeitsniederlegungen bei Bahn und Lufthansa

Ein weiterer Streik der Lokführergewerkschaft GDL führt zu Behinderungen bei der Deutschen Bahn.

    Hamburg: Auf elektronischen Anzeigetafeln im Hauptbahnhof sind Informationen zum Bahnstreik zu sehen.
    Im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn hat die Gewerkschaft GDL zu jeweils 35-stündigen Streiks im Personen- und im Güterverkehr aufgerufen. (Christian Charisius / dpa / Christian Charisius)
    Bundesweit sind große Teile des Nah- und Fernverkehrs betroffen. Der Ausstand begann heute früh und soll nach Angaben der GDL bis morgen 13 Uhr dauern. Im Güterverkehr wird bereits seit gestern Abend getreikt. Der Deutschen Bahn zufolge gibt es zwar einen Notfahrplan, aber im Fernverkehr könnten nur 20 Prozent der Züge fahren, hieß es. Für Samstag wird wieder ein normaler Betrieb angestrebt.
    Auch bei der Lufthansa gibt es Aktionen. Dort hat das Bodenpersonal seine Arbeit niedergelegt. Es wird damit gerechnet, dass bis zu 90 Prozent aller Flüge ausfallen. Der Ausstand soll Samstagfrüh zu Ende gehen. Zudem befinden sich die Luftsicherheitskontrolleure etwa in Hamburg und Frankfurt am Main im Ausstand. Mit den Warnstreiks zweier Berufsgruppen will die Gewerkschaft Verdi in dem Tarifkonflikt Zugeständnisse für die jeweils rund 25.000 Beschäftigten erreichen.
    Diese Nachricht wurde am 07.03.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.