Reformstaatsvertrag
ARD und ZDF einigen sich auf Zusammenlegung von Spartenkanälen

ARD und ZDF haben sich auf die Zusammenlegung ihrer Spartenkanäle geeinigt. Damit folgen sie dem im Dezember in Kraft getretenen Reformstaatsvertrag.

    Logos der öffentlich rechtlichen Sendeanstalten ARD und ZDF auf einem Testbild.
    ARD und ZDF arbeiten künftig noch enger zusammen. (picture alliance / Sven Simon / Frank Hörmann )
    Die ARD verzichtet auf die bisherigen Angebote One und ARD-alpha, Tagesschau24 geht in Phoenix auf und soll vor allem auf Parlaments- und Ereignisberichterstattung sowie begleitende Gesprächssendungen setzen.
    Die Sender ZDFneo und ZDFinfo werden künftig mit der ARD gemeinsam betrieben.
    In einer gemeinsamen Mitteilung von ARD und ZDF heißt es, mit der Zusammenlegung würden die drei nutzungsstärksten Angebote in den Bereichen Information, Bildung, Dokumentation und junge Erwachsene fortgeführt.
    Der Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, Ministerpräsident Schweitzer aus Rheinland-Pfalz, begrüßte den Schritt. Die geplante Reform bei den TV-Kanälen sei "im besten Sinne Arbeit auf der Zukunftsbaustelle der Demokratie. Weg von Spartenangeboten, hin zu starken publizistischen Leuchttürmen - das ist das Ziel des Reformstaatsvertrags", betonte der SPD-Politiker.
    Diese Nachricht wurde am 04.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.