
Zivilisten sollten das Gebiet nicht betreten, bis alle Minen geräumt seien, teilte die Armee weiter mit. Die kurdischen Truppen hatten zuvor zugestimmt, sich aus der Stadt zurückzuziehen. Berichten zufolge waren tausende Menschen wegen der Kämpfe geflohen. Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete derweil, wie Regierungstruppen mit Panzern in das Gebiet vorrückten.
Gestern hatte Übergangspräsident Scharaa angekündigt, die Rechte der kurdischen Minderheit zu stärken. In einem von Scharaa veröffentlichten Dekret heißt es, die kulturelle und sprachliche Identität der Kurden sei ein fester Bestandteil der nationalen Identität Syriens.
In Syrien leben etwa 2,5 Millionen Kurden. Sie bilden nach den Arabern mit zehn Prozent der Bevölkerung die größte ethnische Gruppe des Landes.
Diese Nachricht wurde am 17.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
