
Dies berichtet die staatliche syrische Nachrichtenagentur Saana. Sie beruft sich dabei auf Behörden der nördlichen Region Raka. Die Armee war dort zuvor weiter in Gebiete vorgerückt, die bislang von kurdischen Kämpfern kontrolliert wurden. Die Streitkräfte meldeten den Einmarsch in die Stadt Tabka sowie die Einnahme zweier Ölfelder. Zuvor hatten sie bereits die kurdischen Viertel der Millionenstadt Aleppo eingenommen. Die kurdisch geführte SDF-Miliz warf den Streitkräften vor, Vereinbarungen zu brechen und in nicht abgesprochene Gebiete vorzudringen. Das US-Militär forderte die Armee auf, ihren Vormarsch zu stoppen.
Die Gefechte stehen im Gegensatz zu einer vertraglich vereinbarten Eingliederung der syrischen Kurden in die nationale Verwaltung und die Armee. Am Freitag hatte Übergangspräsident Scharaa zudem angekündigt, die Rechte der kurdischen Minderheit zu stärken.
Diese Nachricht wurde am 18.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
