Südamerika
Armut in Argentinien so niedrig wie seit sieben Jahren nicht

Die Armut in Argentinien ist offiziellen Angaben zufolge auf den niedrigsten Stand seit sieben Jahren gesunken.

    Argentiniens Präsident Javier Milei steht vor einem Mikrofon und winkt ins Publikum.
    Argentiniens Präsident Javier Milei (AFP / LUIS ROBAYO)
    Wie die staatliche Statistikbehörde Indec mitteilte, galten im zweiten Halbjahr 2025 rund 28,2 Prozent der Bevölkerung als arm - im Vergleich zu 38,1 Prozent ein Jahr zuvor. 
    Präsident Milei hat seit seinem Amtsantritt Ende 2023 Einschnitte im Staatsapparat vorgenommen, Subventionen gestrichen und erstmals seit 14 Jahren einen Haushaltsüberschuss erzielt. Viele Argentinier verloren ihre Arbeit, aber die Inflation sank deutlich. Experten sehen in der gesunkenen Inflation einen Grund für die abnehmende Armut im Land.
    Diese Nachricht wurde am 01.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.