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StartseiteSprechstundeOhne offizielle Zulassung wird die Behandlung zur Zitterpartie08.01.2019

Arzneimittel für Kinder und JugendlicheOhne offizielle Zulassung wird die Behandlung zur Zitterpartie

Viele Medikamente sind nur für Erwachsene getestet. Ob sie kranken Kindern sicher helfen, weiß niemand genau. Die Behandlung erfolgt häufig "off Label" – also ohne offizielle Zulassung. Mit teilweise fatalen Folgen: Immer wieder kommen Kinder durch zu hohe Wirkstoffdosierungen zu Schaden.

Moderation: Carsten Schroeder

Illustration - Ein Mädchen bekommt verschiedene Tabletten in die Hand geschüttet, aufgenommen am 19.02.2014 in Berlin. Foto: Jens Kalaene/dpa | Verwendung weltweit (dpa-Zentralbild)
Nicht zu viel und nicht zu wenig: Die kindgerechte Dosierung bei Medikamenten ist oft schwierig (dpa-Zentralbild)
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Umgekehrt sind manche Behandlungen wegen zu niedriger Dosierung unwirksam. Der kindliche Stoffwechsel funktioniert anders als der Stoffwechsel Erwachsener. Ein Grund für den Missstand sehen Kritiker bei den Pharmakonzernen: Arzneimittel für Kinder sind nicht sonderlich lukrativ.

Studiogäste:               

  • PD Dr. rer. nat. Antje Neubert, Apothekerin, Leiterin der "Zentrale für klinische Studien in der Pädiatrie" am Universitätsklinikum Erlangen
  • Dr. Hubert Radinger, Kinderarzt, Bonn, Mitglied der "Kommission für Arzneimittel für Kinder und Jugendliche" am Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Bonn

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