
Die Hornisse komme in dem Bundesland vor allem im Rheinland und im Ruhrgebiet vor, werde aber auch in den anderen Regionen gesichtet.
Seitdem das Bundesumweltministerium im vergangenen Jahr die Art als "weit verbreitet" eingestuft hat, müssen Behörden nicht mehr verpflichtend alle Nester beseitigen. Dennoch wird dazu aufgerufen, Nester zu melden.
Der Naturschutzbund (Nabu) erklärte kürzlich, die Asiatische Hornisse habe den Winter unbeschadet überstanden. Die Art sei auch auf Dauerfrost eingestellt. Beobachtungen gab es demnach zuletzt auch am Oberrhein und in der Pfalz.
Ausbreitung seit Anfang des Jahrtausends
Die Asiatische Hornisse wurde Anfang des Jahrtausends nach Europa eingeschleppt, mutmaßlich über Warentransporte. Die Insekten sind mit etwa zwei Zentimetern Körperlänge etwas kleiner als die heimische Hornisse. Auffällig sind ihre schwarze Brust, die schwarz-gelben Beine sowie der überwiegend dunkle Hinterleib mit gelben Banden. Ihre Primärnester finden sich im Frühling häufig unter Dachüberständen, in Geräteschuppen oder bodennah in Sträuchern und Hecken.
Diese Nachricht wurde am 15.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
