
Einige wenige am Südhimmel sind hell genug, um sogar dem bloßen Auge als verwaschen wirkender Stern zu erscheinen. Für die hellsten Kugelsternhaufen nördlich des Himmelsäquators braucht man dagegen ein Fernglas und man muss wissen, wo nach den etwas diffusen Lichtflecken zu suchen ist.
Das Objekt Messier 3 im Sternbild Jagdhunde zum Beispiel liegt etwa auf der Hälfte der Verbindungslinie zwischen dem Hauptstern der Jagdhunde, Cor Caroli, und dem orangegelben Arktur im Sternbild Bootes.
Seine Gesamthelligkeit liegt nur knapp unter der Schwelle, die für eine Sichtbarkeit ohne Fernglas ausreicht.
Geringfügig heller erscheint Messier 5 im Sternbild Schlange. Dieser Sternhaufen ist rund 24000 Lichtjahre entfernt und ebenfalls leicht zu finden. Er steht auf gut einem Drittel des Weges vom obersten Stern der Waage zu Gemma, dem Hauptstern in der Nördlichen Krone.
Noch ein wenig näher steht Messier 13 im Sternbild Herkules, das jetzt um Mitternacht halbhoch im Osten zu finden ist. Es enthält zwar kaum wirklich helle Sterne, doch die hellsten lassen sich zu mehreren unregelmäßigen Vierecken gruppieren.
Im "Hauptviereck", das auf der Verbindungslinie zwischen Arktur im Bootes und Wega in der Leier liegt, steht Messier 13. Sie finden ihn als blassen Lichtfleck unweit der dem Arktur zugewandten Seite, etwa ein Drittel des Wegs vom oberen zum unteren Stern.
gewünscht von Hartmut Dreßel