Genf
Atomgespräche zwischen USA und Iran beendet

Der Iran und die USA haben ihre dritte Runde der Atomverhandlungen in Genf beendet.

    Omans Außenminister Badr al-Bussaidi, der Sondergesandte des Weißen Hauses, Steve Witkoff (M), und Jared Kushner , Schwiegersohn von US-Präsident Trump
    Omans Außenminister Badr al-Bussaidi, der Sondergesandte des Weißen Hauses, Steve Witkoff (M), und Jared Kushner , Schwiegersohn von US-Präsident Trump (Foreign Ministry of Oman )
    Omans Außenminister al-Bussaidi, der zwischen beiden Seiten vermittelt, sprach von bedeutenden Fortschritten in den Verhandlungen. Nächste Woche seien in Wien Gespräche auf technischer Ebene geplant. Der Iran bestätigte die Angaben. Von Seiten der USA liegt bislang noch keine Stellungnahme vor. Die Vereinigten Staaten wollen verhindern, dass Teheran sein Atomprogramm zur Entwicklung von Nuklearwaffen nutzt. Irans Regierung bestreitet entsprechende Absichten, zeigt sich jedoch bereit, das Programm zu begrenzen. Im Gegenzug fordert Teheran die Aufhebung von Wirtschaftssanktionen.
    Zudem gab es in Genf eine Verhandlungsrunde zwischen Vertretern der Ukraine und der USA über ein mögliches Ende des russischen Angriffskriegs. Der ukrainische Präsident Selenskyj erklärte am Abend, die nächste Gesprächsrunde finde voraussichtlich Anfang März in Abu Dhabi statt.
    Diese Nachricht wurde am 26.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.