
Audiodaten würden nicht beeinträchtigt durch Lichtverhältnisse und Bildstörungen, heißt es in einem entsprechenden Artikel im Fachmagazin Environmental Science and Ecotechnology. Die Forschenden werteten Aufnahmen von sechs Niederschlagsereignissen aus. Dabei teilten sie die Audiodaten auf in mehr als 12.000 Abschnitte und verknüpften diese jeweils mit Infos zur Niederschlagsmenge und mit Umweltinformationen wie Temperatur, Wind und Bodenbeschaffenheit.
Auf dieser Datenbasis kann nun eine Künstliche Intelligenz mit maschinellem Lernen abschätzen, wie stark Niederschläge sind - lediglich anhand von Audioaufnahmen. Die Forschenden schreiben von "enormem Potenzial", denn in Tests wichen die Audio-Schätzwerte nur leicht von tatsächlich gemessenen Daten ab.
Diese Nachricht wurde am 22.07.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
