
Dass sich Zuwendung von Menschen positiv auf den Stresspegel von Nutztieren im jungen Alter auswirkt, wusste man demnach schon. Bislang war aber unklar, ob Berührungen tatsächlich als angenehm empfunden werden.
Bei der Studie konnten 20 Küken von Legehennen zwischen zwei farbig markierten Kammern wählen. In der einen wurden die Tiere sanft gestreichelt, und es wurde mit ihnen gesprochen. In der anderen Kammer hingegen war zwar auch ein Mensch anwesend, der verhielt sich aber still. Nach mehreren Durchgängen zeigte sich, dass die Küken jene Kammer bevorzugten, in der sie Zuwendung bekommen hatten.
Dies belege eine positive Verknüpfung mit dieser Erfahrung, folgert das Team. Das bedeute allerdings nicht, dass die Küken den neutralen Bereich ohne Interaktion meiden würden. Vielmehr deute das Verhalten darauf hin, dass eine Umgebung mit angenehmem menschlichem Kontakt anziehend wirke.
Diese Nachricht wurde am 02.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
