Saarländische Ministerpräsidentin
Auch Rehlinger (SPD) gegen Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren

Auch die saarländische Ministerpräsidentin Rehlinger spricht sich gegen die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren aus.

    Porträt einer Frau mit blonden Haaren und Brille. Sie trägt eine hellblaue Bluse und schaut nachdenklich.
    Anke Rehlinger (SPD), Ministerpräsidentin des Saarlandes (IMAGO / BeckerBredel / IMAGO / BeckerBredel)
    Die SPD-Politikerin sagte den Funke-Medien, der Vorschlag der Rentenkommission widerspreche dem Respekt vor der Lebensleistung von Menschen. An entscheidenden Punkten des Rentenpakets müsse der Bundestag Änderungen vornehmen, betonte Rehlinger.
    Der CDU-Bundestagsabgeordnete Reddig warnte dagegen davor, das Paket zur Rentenreform noch einmal aufzuschnüren. Reddig sagte im Deutschlandfunk, mit der Abschaffung der abschlagsfreien Rente werde Spielraum etwa für die Kapitalrente erreicht. Reddig war Vize-Vorsitzender der Rentenkommission.
    Die Debatte ausgelöst hatten die Ministerpräsidenten von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Kretschmer, Schulze und Voigt. Die CDU-Politiker forderten die Bundesregierung unter Verweis auf ostdeutsche Erwerbsbiografien auf, an der abschlagsfreien Rente festzuhalten.
    Diese Nachricht wurde am 03.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.