Rentenreform
Auch Sozialverband VdK fordert von Koalition Nachbesserungen

Nach der Kritik mehrerer ostdeutscher CDU-Ministerpräsidenten an den Rentenplänen der Koalition hat auch der Sozialverband VdK Nachbesserungen gefordert.

    Eine Frau, Verena Bentele, sitzt und lächelt. Sie trägt einen roten Pullover und hat blonde Haare.
    Verena Bentele ist Präsidentin des VdK mit rund zwei Millionen Mitgliedern. (picture alliance / Eibner-Pressefoto / Heike Feiner)
    VdK-Präsidentin Bentele sagte der "Rheinischen Post", die Pläne für die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Jahren stießen Menschen vor den Kopf, die lange gearbeitet und eingezahlt hätten. Diese Menschen hätten sich ihren Ruhestand redlich verdient. Darüber hinaus sei der Akku bei vielen einfach leer.
    Zuvor hatten die CDU-Ministerpräsidenten Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens gefordert, auf die geplante Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren zu verzichten. Dafür erhielten sie auch Zuspruch von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig von der SPD.
    Das Aus für die sogenannte Rente mit 63 ist Teil einer ganzen Reihe von Empfehlungen, die von der Rentenkommission im Auftrag der Koalition erarbeitet wurden. Bundeskanzler Merz will das Paket ebenso wie die SPD-Führung möglichst eins zu eins umsetzen.
    Diese Nachricht wurde am 01.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.