Einmischungen auf X
Auch Spaniens Ministerpräsident kritisiert Musk: "Verbreitet Hass"

Die Kritik innerhalb der EU an der Einmischung des US-Milliardärs Musk in die Politik anderer Staaten dauert an.

    Bild von Elon Musks Kopf. Er lächelt und trägt eine Kappe mit der Aufschrift "Make America great again".
    Umstritten: Elon Musk. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Alex Brandon)
    Der spanische Ministerpräsident Sanchez sagte in Madrid, der reichste Mann der Welt greife unsere demokratischen Institutionen an, verbreite Hass und unterstütze öffentlich die Erben der Nazis in Deutschland. Sanchez äußerte sich in einer Rede zum 50. Todestag des ehemaligen spanischen Diktators Franco. In Berlin rief die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ataman, die Bundesregierung auf, Musks Kurznachrichtendienst X zu verlassen. Sie sagte, die Algorithmen bei X befeuerten rechtsextreme Äußerungen.
    Zuvor hatten bereits der britische Premierminister Starmer, Frankreichs Präsident Macron und der norwegische Ministerpräsident Störe Musk Lügen und Desinformation vorgeworfen. Der US-Unternehmer hatte sich zuletzt in teils beleidigender Sprache vor allem zur britischen und zur deutschen Politik geäußert. Unter anderem gab er eine Empfehlung für die AfD zur Bundestagswahl ab.
    Diese Nachricht wurde am 08.01.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.