Medienbericht
Auch zwei Bundesministerinnen von Cyber-Angriff auf Signal-Messenger betroffen

Von den Cyberangriffen auf Nutzer des Messengerdienstes Signal sind offenbar auch Mitglieder der Bundesregierung betroffen. Nach Informationen des Magazins "Der Spiegel" wurden die Accounts von Bildungsministerin Prien, CDU, und Bauministerin Hubertz, SPD, kompromittiert.

    Karin Prien (CDU), Bundesfamilienministerin, spricht während einer Pressekonferenz und gestikuliert mit beiden Händen.
    Bundesbildungsministerin Prien (Daniel Bockwoldt / dpa / Daniel Bockwoldt)
    Eine Stellungnahme der Ministerien dazu gibt es nicht. Dem Bericht zufolge gibt es beim Nutzerkonto von Bundeskanzler Merz keine Auffälligkeiten. Mitarbeiter des Bundesamts für Verfassungsschutz hätten den Kanzler diesbezüglich persönlich aufgesucht.
    In dieser Woche hatte "Der Spiegel" berichtet, dass der Cyberangriff sich unter anderem gegen das Konto von Bundestagspräsidentin Klöckner (CDU) gerichtet habe. Auch Abgeordnete von SPD und der Linken sind nach eigenen Angaben betroffen. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen des Anfangsverdachts der Spionage. Der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestags, Henrichmann, machte Russland für die Angriffe verantwortlich.
    Diese Nachricht wurde am 25.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.