
Nach Informationen des Deutschlandfunk Hauptstadtstudios sagte die Leitung der Berlinale zu, die Empfehlungen zu prüfen. Tuttle war nach der diesjährigen Ausgabe des Festivals in die Kritik geraten, weil es zu politischen Bekundungen zum Nahostkonflikt gekommen war, die teilweise als antiisraelisch aufgefasst wurden. Im Raum stand offenbar auch ihre Ablösung. Zahlreiche Filmschaffende solidarisierten sich deshalb mit der Festivalchefin. Tuttle hatte nach einem Gespräch mit Kulturstaatsminister Weimer erklärt, ihr Amt fortführen zu wollen. Zugleich pochte sie auf die Unabhängigkeit in der Programmgestaltung und der institutionellen Leitung.
Diese Nachricht wurde am 04.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
