Bundeskabinett
"Aufstiegs-Bafög" für Fortbildungen soll erhöht werden

Wer sich als Fachkraft fortbildet, soll ab August 2027 eine bessere staatliche Förderung erhalten können.

    Ein Antrag für das Aufstiegs-Bafög
    Das "Aufstiegs-Bafög" soll erhöht werden. (picture alliance / dpa / Robert Günther)
    Das Bundeskabinett billigte in Berlin einen Gesetzentwurf von Bildungsministerin Prien, der höhere Fördersummen beim sogenannten "Aufstiegs-Bafög" vorsieht. Konkret soll die maximale Förderung für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren von 15.000 auf 18.000 Euro steigen. Für anfallende Materialkosten - etwa für ein Meisterprüfungsstück - soll es künftig 4.000 statt 2.000 Euro Förderung geben. Der Betreuungszuschlag für Alleinerziehende soll von 150 auf 160 Euro pro Monat und Kind erhöht werden. Außerdem soll bei bestandener Prüfung ein größerer Teil des gewährten Darlehens erlassen werden.
    Prien sagte der Nachrichtenagentur KNA, mit der besseren Förderung sollten Menschen motiviert werden, in die eigene Fortbildung zu investieren. Im vergangenen Jahr erhielten laut der CDU-Politikerin rund 186.000 Menschen das Aufstiegs-Bafög.
    Diese Nachricht wurde am 15.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.