Baden-Württemberg
Auftakt im Prozess um Anschlag auf israelisches Rüstungsunternehmen

Gut fünf Monate nach dem Angriff auf ein israelisches Rüstungsunternehmen in Ulm hat der Prozess gegen fünf Angeklagte vor dem Oberlandesgericht Stuttgart begonnen.

    Stuttgart: Das Eingangsschild hängt vor dem Oberlandesgericht an einem Zaun.
    Prozessauftakt um Anschlag auf israelisches Rüstungsunternehmen in Ulm (Marijan Murat/dpa)
    Die drei Frauen und zwei Männer sollen im vergangenen September nachts in die Firma eingebrochen sein und dort Inventar in hohem Wert zerstört haben. Ihnen wird Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch vorgeworfen sowie die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung. Laut Staatsanwaltschaft gehören sie zu der pro-palästinensischen Organisation "Palestine Action Germany".
    Die Angeklagten ließen sich am Tatort widerstandslos festnehmen und sitzen seitdem in Untersuchungshaft.
    Zum Auftakt des Prozesses kamen zahlreiche Anhänger in das streng gesicherte Justizgebäude in Stuttgart-Stammheim, sie klatschten und signalisierten durch lautes Rufen ihre Solidarität.
    Diese Nachricht wurde am 27.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.