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USA
Aus Dokumentation bekannte Transfrau Koko Da Doll erschossen

Im US-Bundesstaat Georgia ist die aus einer Dokumentation bekannte Transfrau Koko Da Doll erschossen worden.

23.04.2023
    Die Transfrau Koko Da Doll beim Sundance Film Festival im Januar. Hier wurde die Dokumentation "KOKOMO CITY" über ihr Leben vorgestellt. Sie trägt ein festliches Kleid mit Federboa und lächelt in die Kamera.
    In den USA ist die Transfrau Koko Da Doll erschossen worden. (Getty Images via AFP / NEILSON BARNARD)
    Ihre Schwester teilte mit, nach Angaben der Polizei wurde die 35-jährige bereits am Mittwoch beim Verlassen eines Appartementkomplexes in Atlanta auf offener Straße erschossen. Ihre Leiche sei auf dem Bürgersteig gefunden worden.
    Die auch als Rasheeda Williams bekannte Koko Da Doll hatte in der Dokumentation "Kokomo City" zusammen mit anderen Protagonistinnen Einblicke in die Lebensrealität schwarzer Transfrauen, ihre Arbeit als Prostituierte und den Gewaltandrohungen, denen sie immer wieder ausgesetzt war, gewährt.
    Nach Angaben der Gruppe Human Rights Campaign, die sich für die Rechte von Menschen einsetzt, die sich unter dem Sammelbegriff LGBTQI+ verorten, wurden 2022 in den USA mindestens 38 Transmenschen getötet.
    Diese Nachricht wurde am 23.04.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.