
Aufgrund der Spannungen im Nahen und Mittleren Osten sei Personal vorübergehend aus Erbil abgezogen worden, teilte das Operative Führungskommando mit. Um wie viele Kräfte es sich handelt, wollte ein Sprecher nicht sagen. Laut "Spiegel" waren zuletzt rund 300 Soldaten und Soldatinnen für die Bundeswehr-Mission im Einsatz. Der Großteil ist demnach aber in Jordanien stationiert. Die Sicherheitsmaßnahme sei wegen einer drohenden militärischen Eskalation zwischen den USA und dem Iran notwendig, heißt es.
Im Rahmen eines internationalen Einsatzes unterstützt die Bundeswehr den Irak unter anderem bei der Ausbildung von Soldaten. Der Bundestag hatte das Mandat Ende Januar mit den Stimmen der Regierungskoalition von CDU, CSU und SPD sowie den Grünen bis Januar nächsten Jahres verlängert.
Diese Nachricht wurde am 05.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
