
Es gebe derzeit viele Zeichen, die ihm nur allzu bekannt seien, sagte der 96-Jährige. Er habe erlebt, wohin Gleichgültigkeit führen könne. Die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau hatte in diesem Jahr auf Reden von Politikern und Diplomaten verzichtet. Man wolle die Aufmerksamkeit auf die Überlebenden richten.
Steinmeier fordert "Haltung und Handeln"
Bundespräsident Steinmeier rief dazu auf, Antisemitismus offen entgegenzutreten. Es seien "Haltung und Handeln" gefragt, sagte Steinmeier dem ARD-Fernsehen. Wenn Antisemitismus auf Straßen, aber auch im privaten Umfeld laut werde, müsse dem widersprochen werden.
Mit dem Holocaust-Gedenktag wird an die Ermordung von sechs Millionen Jüdinnen und Juden während des Nationalsozialismus erinnert. Am 27. Januar 1945 hatten Soldaten der Roten Armee Auschwitz-Birkenau befreit.
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Diese Nachricht wurde am 28.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
