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StartseiteDas KulturgesprächDie Welt ist groß und ziemlich unübersichtlich23.05.2014

AuslandsjournalismusDie Welt ist groß und ziemlich unübersichtlich

Ob Ukraine, Syrien oder Afghanistan - überall bestimmen undurchsichtige Gemengelagen den Lauf der Dinge. Überall versucht man, die internationale Presse vor den Karren der eigenen Interessen zu spannen. In den 90er-Jahren arbeiteten zum Beispiel weit über 150 PR-Agenturen im zerfallenden Jugoslawien für alle Konfliktparteien, um jeweils die anderen für den Ausbruch von Unruhen etc. verantwortlich zu machen.

Moderation: Walter van Rossum

Die frühere ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko schüttelt eine Hand nach einer Pressekonferenz in Kiew (afp / Geny Savilov)
Ein Händedruck zwischen Presse und Politik (afp / Geny Savilov)

Welche Chancen haben in solchen Situationen Auslandsreporter, ihrem heimischen Publikum auch nur annähernd korrekte Lagebeschreibungen zu vermitteln? 

Es nehmen teil: 

Carolin Emcke, Auslandsjournalistin und Autorin (u.a. "Weil es sagbar ist")

Birgit Wentzien, Leiterin der Hauptabteilung Politik des Deutschlandfunks

Jürgen Todenhöfer, Publizist (unter anderem "Du sollst nicht töten")

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