Weltwirtschaft
Außenhandelsexperte Treier fordert bessere Bedingungen für deutsche Unternehmen

Der Außenwirtschaftschef der Deutschen Industrie- und Handelskammer, Treier, sieht im jüngsten Treffen der Präsidenten der USA und Chinas ein wichtiges Signal für die Weltwirtschaft.

    Volker Treier im Porträt. Er schaut nachdenklich in Richtung der Kamera.
    Volker Treier, Außenwirtschaftsexperte des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) (dpa/Sören Stache)
    Treier sagte im Deutschlandfunk, eine Entspannung zwischen den beiden Wirtschaftsmächten sei für das exportstarke Deutschland eine gute Nachricht. Gleichzeitig kritisierte er, die Bundesregierung bringe deutschen Unternehmen zu wenig Wertschätzung entgegen. Der Außenhandelsexperte forderte schnellere Steueranreize für Investitionen.
    Treier betonte, jede Krise sei auch eine Chance, um die wirtschaftlichen Bedingungen in Deutschland und Europa zu verbessern. Als positive Beispiele nannte er die vorzeitige Anwendung des Abkommens mit den Mercosur-Staaten sowie das geplante Abkommen mit Indien. Sorge bereite der deutschen Industrie weiterhin die Blockade der Straße von Hormus. Dies würde auch die globalen Lieferketten massiv belasten.
    Diese Nachricht wurde am 16.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.