Iran-Krieg
Außenminister Araghtschi formuliert Bedingungen vor neuen Gesprächen mit den USA

Der iranische Außenminister Araghtschi hat vor weiteren Verhandlungen über ein Ende des Kriegs mit den USA und Israel Zugeständnisse durch Washington verlangt.

    Irans Außenminister Abbas Araghtschi, vor ihm ein Mikrofon; er fasst sich mit der linken Hand ans linke Ohr.
    Irans Außenminister Araghtschi (Archivbild) (Tatyana Makeyeva/Pool AFP/dpa)
    Sein Land sei bereit, den diplomatischen Prozess fortzusetzen, falls sich - so wörtlich - "die übertriebenen Forderungen, die bedrohliche Rhetorik und die provokativen Handlungen der amerikanischen Seite" änderten, zitierte der iranische Fernsehsender Press TV den Außenminister. Gestern war bekanntgeworden, dass der Iran nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna einen neuen Vorschlag an die Vermittler in Pakistan übergeben hat. US-Präsident Trump zeigte sich jedoch unzufrieden damit. Über Inhalte der neuen Initiative wurde zunächst nichts offiziell bekannt.
    Trump hatte ebenfalls gestern die Kampfhandlungen im Iran in einem Brief an den US-Kongress für beendet erklärt. Es gilt weiterhin eine Waffenruhe, die der US-amerikanische Präsident einseitig und ohne zeitliche Begrenzung verlängert hatte. Teheran verlangt seinerseits die sofortige Aufhebung der von den USA verhängten Seeblockade sowie die Einführung einer neuen rechtlichen Regelung für die Straße von Hormus. 
    Diese Nachricht wurde am 02.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.