Irankrieg
Außenminister Araghtschi verurteilt US-Angriff auf Autobahnbrücke

Irans Außenminister Araghtschi hat die Bombardierung einer Autobahnbrücke durch das US-Militär kritisiert.

    Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi spricht während einer Pressekonferenz. Er steht hinter einem Pult mit zwei Mikrofonen.
    Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi (Anmar Khalil / AP / dpa / Anmar Khalil)
    Angriffe auf zivile Strukturen, einschließlich unfertiger Brücken, würden die Iraner nicht zur Kapitulation zwingen, schrieb Araghtschi im Onlinedienst X. Derartige Angriffe seien Ausdruck eines moralischen Zusammenbruchs der USA. Präsident Trump erklärte auf seiner Online-Plattform Truth Social, der Iran solle sich auf ein Abkommen einlassen, bevor es zu spät sei und nichts mehr übrig bleibe von dem Land.
    Zuvor war die noch in Bau befindliche Brücke in Karadsch rund 35 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Teheran nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens zwei Mal bombardiert worden. Beim zweiten Mal seien gerade Rettungskräfte im Einsatz gewesen. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Isna wurden acht Menschen getötet und fast 100 verletzt.
    Diese Nachricht wurde am 03.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.