Weimarer Dreieck
Außenminister beraten über Entwicklung der robusten Sicherheitsgarantien für die Ukraine

In Paris ist Bundesaußenminister Wadephul mit seinen Kollegen Barrot und Sikorski aus Frankreich und Polen zusammengekommen.

    Johann Wadephul (l-r, CDU), Außenminister, als Gastgeber der französische Außenminister Jean-Noel Barrot und sein Amtskollege aus Polen, Radoslaw Sikorski, reichen sich im französischen Außenministerium zum Treffen im Format des Weimarer Dreiecks die Hände.
    Treffen der Außenminister des Weimarer Dreiecks in Paris (Jörg Blank/dpa)
    Die drei beraten über die Entwicklung robuster Sicherheitsgarantien für die Ukraine nach einem Waffenstillstand mit Russland. Zu der Gesprächsrunde - bekannt als Weimarer Dreieck - soll später auch Indiens Außenminister Jaishankar hinzukommen. Ein Thema ist nach Angaben des Auswärtigen Amts eine Vertiefung der sicherheitspolitischen Zusammenarbeit.
    In Paris führten Vertreter der Ukraine weitere Gespräche mit Sicherheitsberatern Frankreichs, Großbritanniens, Deutschlands, Italiens, Polens und der Türkei. Auch die USA, die Nato und die EU waren einbezogen. Gestern hatten sich die europäischen Unterstützer der Ukraine und die USA zu Sicherheitsgarantien verpflichtet. Frankreich und Großbritannien wollen Soldaten in die Ukraine entsenden. Deutschland hat vorbehaltlich eines Parlamentsbeschlusses Bundeswehrsoldaten auf benachbartem NATO-Gebiet in Aussicht gestellt.
    Diese Nachricht wurde am 07.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.