
Eine weitere Eskalation verschärfe die Lage und sorge für neue Fluchtbewegungen, erklärte der CDU-Politiker. Wadephul betonte die berechtigten Sicherheitsinteressen Israels, forderte aber auch den Schutz der Zivilbevölkerung beim militärischen Vorgehen gegen die Hisbollah. Der Außenminister rief zugleich die pro-iranische Miliz auf, ihre Angriffe auf den Norden Israels einzustellen.
Auch die britische Außenministerin Cooper forderte ein Ende der israelischen Angriffe im Libanon. Die Eskalation habe Zivilisten getötet und vertrieben, Infrastruktur zerstört und den Raum für Diplomatie eingeschränkt, erklärt sie auf der Kurznachrichtenplattform X. Zugleich müsse die Hisbollah-Miliz ihre Angriffe auf Israel einstellen und sich entwaffnen. Alle Seiten müssten die Waffenruhe respektieren und ernsthaft verhandeln.
Zuletzt rückten israelische Truppen so weit in den Libanon vor wie seit 26 Jahren nicht mehr. Dabei eroberten sie eine strategisch wichtige Festung im Süden des Landes.
Diese Nachricht wurde am 01.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
