Deutscher Akademischer Austauschdienst
Außenminister Wadephul kritisiert Betätigungsverbot für DAAD in Russland

Bundesaußenminister Wadephul hat Russland aufgefordert, das Betätigungsverbot für den Deutschen Akademischen Austauschdienst zurückzunehmen.

    Der Sitz der Zentrale des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD)
    Der Sitz des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in Bonn (Thomas Banneyer/dpa)
    Er verurteile es auf das Schärfste, dass Moskau den DAAD zur unerwünschten Organisation erklärt habe, sagte Wadephul in München. Die Maßnahme sei völlig unbegründet und schränke die Wissenschaftsfreiheit in Russland weiter ein.
    Russische Staatsbürger, die mit dem DAAD Kontakt haben, riskieren durch dessen Einstufung als unerwünschte Organisation eine strafrechtliche Verfolgung.
    Der Deutsche Akademische Austauschdienst hat seit 2022 - mit Beginn des Großangriffs auf die Ukraine - keine deutschen Stipendiaten mehr nach Russland entsandt. Russen stand der Weg an deutsche Hochschulen aber weiterhin offen. Deshalb unterhält der DAAD noch ein Büro in Moskau.
    Diese Nachricht wurde am 13.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.