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Petersberger Klimadialog
Außenministerin Baerbock: Globales Ziel für den Ausbau erneuerbarer Energien

Deutschland setzt sich bei den internationalen Klimaverhandlungen dafür ein, weltweit verbindliche Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien festzuschreiben.

    Bundesaußenministerin Baerbock steht beim Petersberger Klimadialog auf der Bühne hinter einem Rednerpult. Hinter ihr das Logo der Veranstaltung an der Wand.
    Bundesaußenministerin Baerbock beim Petersberger Klimadialog. (AFP / TOBIAS SCHWARZ)
    Das kündigte Außenministerin Baerbock zum Auftakt des Petersberger Klimadialogs in Berlin an. Mit dem massiven Ausbau dieser Energiequellen, insbesondere auch in Afrika, könne der 1,5-Grad-Pfad doch noch erreicht werden, betonte die Grünen-Politikerin. Baerbock bezeichnete die Klimakrise als weltweites Sicherheitsrisiko. Sie könne ganze Regionen destabilisieren und vielen Menschen die Lebensgrundlage entziehen. Der Weltklimabericht zeige jedoch, dass man die politischen Instrumente, die finanziellen Mittel und die technischen Lösungen habe, um die Krise einzudämmen.
    Die Außenministerin kündigte zudem an, dass Deutschland die Klimahilfen für ärmere Länder auf mindestens sechs Milliarden Euro jährlich aufstocken werde. Für dieses Jahr sind dafür noch 4,3 Milliarden Euro eingeplant.
    Beim Petersberger Klimadialog wollen Vertreterinnen und Vertreter aus 40 Ländern die Weltklimakonferenz vorbereiten, die Ende des Jahres in Dubai stattfinden wird.
    Diese Nachricht wurde am 02.05.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.