
Als Beispiel nennen die Forschenden die Apostelin Junia, die in manchen Übersetzungen als Junias, also männlich, dargestellt wurde. Den Wissenschaftlern zufolge konnten veränderte Namen von männlich zu weiblich nicht nachgewiesen werden. Das Forschungsteam kommt zu dem Schluss, dass Geschlechterfragen schon immer Teil der Kultur waren.
Für ihre Untersuchung werteten die Wissenschaftler Hunderttausende altgriechische Textvarianten des Neuen Testaments aus. Mehrere deutsche Universitäten und Hochschulen waren beteiligt.
Diese Nachricht wurde am 29.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
