
Berichten zufolge war der acht Meter lange und rund 25 Tonnen schwere tote Pottwal gestern auf Felsen im Meer im Royal National Park entdeckt worden. Daraufhin wurden die umliegenden Strände gesperrt.
Der Gebietsleiter der Behörde für Nationalparks und Wildtiere von New South Wales erklärte, dass es ein natürlicher Vorgang sei, dass der Wal durch die Haie jetzt wieder in den Nahrungskreislauf zurückgeführt wird. In dieser Zeit sollten Menschen dort aber nicht schwimmen gehen. Naturschutzbeamte arbeiteten zwar an Strategien, um den Kadaver zu beseitigen, dies werde wahrscheinlich aber frühestens am Dienstag geschehen.
In Australien hat es seit 1791 fast 1300 Vorfälle mit Haien gegeben, von denen mehr als 260 tödlich endeten. Das bisher letzte Todesopfer war ein zwölfjähriger Junge. Er starb, nachdem er im Januar im Hafen von Sydney von einem Hai angegriffen worden war.
Diese Nachricht wurde am 26.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
