Energie-Krise
Australiens Premier schwört auf harte Zeiten wegen Iran-Kriegs ein

In einer seltenen Rede an die Nation hat Australiens Premierminister Albanese seine Landsleute wegen der Folgen des Iran-Krieges auf harte Zeiten eingestimmt.

    Der australische Premierminister Anthony Albanese spricht im Parlamentsgebäude in Canberra.
    Der australische Premierminister Anthony Albanese (Archivbild). (AAP / dpa / Lukas Coch)
    In der von allen großen TV- und Radiosendern sowie in Sozialen Medien übertragenen Rede sagte Albanese, er verstehe, dass es im Moment schwerfalle, optimistisch zu sein. Der Krieg habe den größten Anstieg der Treibstoffpreise in der Geschichte des Landes verursacht.
    Der Premier rief die Bürger auf, ihren Beitrag zur Entlastung zu leisten und Kraftstoff zu sparen. Sie sollten, wo möglich, öffentliche Verkehrsmittel nutzen und mit Rücksicht auf die systemrelevanten Branchen nur so viel tanken wie nötig. Australien importiert rund 90 Prozent seines Treibstoffs. Zugleich ist es neben den USA und Katar einer der weltweit größten Exporteure von Flüssiggas (LNG).
    Diese Nachricht wurde am 01.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.