
Die Vorsitzende Grant benannte konkret Plattformen wie Roblox, Minecraft, Fortnite und Steam. Untersuchungen zufolge spiele eine Mehrheit aller Kinder Online-Games, erklärte sie. Erwachsene mit missbräuchlichen Absichten wüssten das. Es gebe zahlreiche Berichte über Anbahnungen krimineller Taten bei allen vier Plattformen. Grant warnte darüber hinaus, auf diesen Plattformen gebe es zudem zahlreiche Spiele mit terroristischen und gewaltverherrlichenden Inhalten. Roblox teilte mit, man habe bereits Richtlinien zum Verbot extremistischer Inhalte. Man ermutige Nutzer, Besorgniserregendes gegebenenfalls zu melden.
In Australien traten im Dezember strenge Regeln für die Nutzung von Online-Netzwerken durch Heranwachsende in Kraft. Fünf Millionen Nutzerkonten von Minderjährigen wurden laut der Aufsichtsbehörde bereits gelöscht.
Diese Nachricht wurde am 22.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
