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Cyber-Angriff auf SPD
Auswärtige Amt bestellt russischen Botschaftsvertreter ein - USA verurteilt Angriff

Auch die US-Regierung macht Russland für einen Cyber-Angriff auf die SPD und mehrere deutsche Unternehmen im vergangenen Jahr verantwortlich.

    Anonyme russische Hacker vor einem Laptop. Russland Flagge im Hintergrund.
    Die Bundesregierung macht Russland für einen Cyber-Angriff auf die SPD verantwortlich. (imago / Pond5 Images / chalup)
    Das Außenministerium teilte in Washington mit, man teile die Einschätzung der Bundesregierung. Man fordere Russland auf, diese "böswilligen Aktivitäten" einzustellen und seine internationalen Zusagen einzuhalten.
    Das Auswärtige Amt bestellte den Geschäftsträger der russischen Botschaft ein.
    Ein Sprecher erklärte, es gehe darum, Moskau deutlich zu machen, dass man dieses Vorgehen verurteile und sich Konsequenzen vorbehalte. Außenministerin Baerbock bezeichnete die Angriffe als völlig inakzeptabel.
    Die Bundesregierung macht eine Einheit des russischen Militärgeheimdienstes für die Cyber-Attacken im vergangenen Jahr verantwortlich. Ziel waren neben der SPD unter anderem auch Unternehmen aus den Bereichen Logistik, Rüstung, Luft- und Raumfahrt.
    Diese Nachricht wurde am 04.05.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.