Archiv

Nahost-Konflikt
Auswärtige Amt fordert Deeskalation

Angesichts der zunehmenden Gewalt zwischen Israel und den Palästinensern hat die Bundesregierung eine Deeskalation gefordert.

    Rauch steigt über Gebäuden in Gaza-Stadt auf.
    Nach einem Raketenangriff aus dem Gazastreifen hat die israelische Luftwaffe eigenen Angaben zufolge ein Ziel in dem Palästinensergebiet beschossen (Bils vom 13.2.). (AFP / MAHMUD HAMS)
    Das Auswärtige Amt in Berlin erklärte, man sei sehr besorgt über die hohe Zahl an zivilen Opfern und Verletzten bei der jüngsten israelischen Militäroperation In Nablus. Auch beim Vorgehen gegen extremistische Kräfte müsse die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben. Jetzt gehe es darum, die internationalen Bemühungen zur Befriedung des Konflikts zu verstärken. Bei dem Einsatz in Nablus wurden nach jüngsten Angaben mindestens elf Palästinenser getötet und 100 Menschen verletzt. Das israelische Militär gibt an, bei der versuchten Festnahme dreier Terrorverdächtiger unter Beschuss geraten zu sein. Die Terrorgruppen Hamas und "Islamischer Dschihad" kündigten Vergeltungsaktionen an.
    Heute früh waren vom Gazastreifen aus sechs Raketen abgefeuert worden.
    Die israelische Armee griff daraufhin Ziele im Gazastreifen an.
    Diese Nachricht wurde am 23.02.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.