Proteste
Auswärtiges Amt bestellt iranischen Botschafter ein - US-Präsident Trump ruft Menschen im Iran auf, Proteste fortzusetzen

Deutschland hat aus Protest gegen das gewaltsame Vorgehen gegen Demonstranten im Iran den iranischen Botschafter einbestellt.

    US-Präsident Donald Trump steht vor einem blauen Hintergund und schaut starr nach vorne.
    US-Präsident Donald Trump (picture alliance / Sipa USA / Nicole Combeau)
    Das Auswärtige Amt in Berlin schrieb auf X, die Brutalität des Regimes sei schockierend. Man fordere den Iran nachdrücklich auf, die Gewalt zu beenden und die Rechte der Bürgerinnen und Bürger zu achten. Auch Frankreich, Großbritannien, Italien und die Niederlande bestellten die iranischen Botschafter ein. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen kündigte an, weitere Sanktionen gegen Teheran auf den Weg zu bringen. US-Präsident Trump rief die iranische Bevölkerung auf, die Proteste fortzusetzen. Er schrieb in seinem sozialen Netzwerk, die Menschen sollten die Institutionen in ihrem Land übernehmen. Hilfe sei unterwegs.
    Seit mehr als zwei Wochen demonstrieren Iraner gegen die Staatsführung. Die Sicherheitskräfte gehen mit aller Härte gegen die Protestierenden vor. Es sollen bereits tausende Menschen getötet worden sein.
    Diese Nachricht wurde am 13.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.