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Cyberangriff auf SPD
Auswärtiges Amt bestellt russischen Botschaftsvertreter ein - USA verurteilen Attacke

Nach dem Cyberangriff auf die SPD hat das Auswärtige Amt den Geschäftsträger der russischen Botschaft einbestellt. Ein Sprecher erklärte, es gehe darum, Moskau deutlich zu machen, dass man dieses Vorgehen deutlich verurteile und sich Konsequenzen vorbehalte. Zuvor hatte Außenministerin Baerbock die Angriffe als völlig inakzeptabel bezeichnet.

    Annalena Baerbock spricht in ein Mikrofon.
    Die Bundesregierung macht Russland für einen Cyber-Angriff auf die SPD verantwortlich. (picture alliance / dpa / Christoph Soeder)
    Die Bundesregierung macht eine Einheit des russischen Militärgeheimdienstes für die Cyberattacken im vergangenen Jahr verantwortlich. Ziel waren neben der SPD unter anderem auch Unternehmen aus den Bereichen Logistik, Rüstung, Luft- und Raumfahrt.
    Die US-Regierung erklärte, man fordere Russland auf, diese "böswilligen Aktivitäten" einzustellen.
    Sie können zu diesem Thema um 23.10 Uhr im Dlf ein Interview mit dem Cybersicherheitsexperten Sven Herpig hören.
    Diese Nachricht wurde am 03.05.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.