
Deutsche Staatsangehörige im Land sind aufgerufen, an einem sicheren Ort zu bleiben. Im Auswärtigen Amt tagt auch der Krisenstab der Bundesregierung. Eine klare Einschätzung zum US-Vorgehen gibt es weiterhin nicht. Die Bundesregierung beobachte die Lage "mit Sorge, fortlaufend und sehr genau", heißt es.
In der deutschen Politik gibt es unterschiedliche Reaktionen auf den Militärschlag der USA. Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Hardt, sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, das Ende der Herrschaft von Staatschef Maduro sei ein Signal der Hoffnung für Venezuela. Die stellvertretende Fraktionschefin der SPD im Bundestag, Möller, sowie Grünen-Chefin Brantner verurteilten im Deutschlandfunk den US-Einsatz übereinstimmend als Bruch des Völkerrechts. Linke-Chef van Aken warf US-Präsident Trump Staatsterrorismus vor.
Der außenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag, Frohnmaier, sagte dem Deutschlandfunk, grundsätzlich halte seine Partei am Prinzip der Nichteinmischung fest, man wolle für eine abschließende Bewertung aber die Begründung der USA für den Einsatz abwarten.
Diese Nachricht wurde am 03.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
