Spannungen zwischen USA und Iran
Auswärtiges Amt rät "dringend" von Reisen nach Israel ab

Das Auswärtige Amt rät vor dem Hintergrund der Spannungen zwischen den USA und dem Iran "dringend" von Reisen nach Israel ab.

    Detailaufnahme Auswärtiges Amt, Werderscher Markt, in Berlin
    Das Auswärtige Amt in Berlin (picture alliance/imageBROKER/Karl-Heinz Spremberg)
    Das geht aus den aktualisierten Reise- und Sicherheitshinweisen auf der Internetseite des Ministeriums hervor. Zudem hob der Krisenstab im Auswärtigen Amt nach Angaben von mehreren Mitarbeitern deutscher Organisationen für die Botschaft in Tel Aviv die Krisenstufe an. Demnach sollen zunächst Kinder von Botschaftsmitarbeitern ausreisen. Eine Ausreise weiterer Angehöriger und eine Reduzierung des Botschaftspersonals ist noch nicht vorgesehen. - Zuvor hatte die US-Regierung ihren Botschaftsmitarbeitern in Israel eine umgehende Ausreise nahegelegt. Großbritannien verkündete den Abzug des gesamten Botschaftspersonals aus dem Iran sowie eine Verlegung von Teilen des Personals aus Tel Aviv.
    US-Präsident Trump droht dem Iran seit Wochen mit einem Militäreinsatz und hat Teheran für ein neues Atomabkommen eine Frist bis Anfang März gesetzt. Die Gespräche unter Vermittlung des Omans blieben bislang ergebnislos.
    Diese Nachricht wurde am 27.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.