
Bei Veranstaltungen deutscher Mittlerorganisationen dürften keinerlei Zweifel an der entschiedenen Ablehnung der Bundesregierung von Antisemitismus und Israel-Hass aufkommen, hieß es aus dem Ministerium.
Es geht um die Ausstellung "Glocken und Kanonen - Zeitgenössische Kunst in Zeiten von Militarisierung". Eine Sprecherin des Goethe-Instituts teilte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit, es seien keine Werke antisemitischen Inhalts zu sehen gewesen. Jedoch seien einige Posts auf dem Instagram-Account der Künstlerin nicht mit den Werten des Instituts vereinbar. Konkret wurde die Leugnung des Existenzrechts Israels genannt. Die Posts seien dem Goethe-Institut nicht bekannt gewesen. - Die Arbeit der Goethe-Institute wird zu einem Großteil vom Auswärtigen Amt aus Steuermitteln finanziert.
Diese Nachricht wurde am 05.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
