Religion und Sprache
Auswärtiges Amt warnt vor Einschränkung ethnischer Minderheiten durch chinesisches Gesetz

Die Bundesregierung hat sich besorgt geäußert angesichts eines in China geplanten Gesetzes zur ethnischen Einheit.

    Zu sehen ist ein Teil der Außenfassade des Berlin Auswärtigen Amtes.
    Das Auswärtige Amt ist besorgt wegen Chinas geplantem Gesetz zur ethnischen Einheit. (picture alliance / dts-Agentur / -)
    Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes sagte, das Gesetz könne das Recht auf Religionsfreiheit einschränken und die Verbreitung bestimmter Sprachen eindämmen. So schreibt es beispielsweise Mandarin als Sprache im Bildungswesen, im öffentlichen Dienst und an öffentlichen Orten vor. Zudem könnten auch Personen und Organisationen außerhalb Chinas rechtlich verfolgt werden. Das Auswärtige Amt erklärte, man stelle sich möglichen Unterdrückungsmaßnahmen Chinas gegen im Ausland lebende Personen entschlossen entgegen.
    In der Volksrepublik China gibt es 55 offiziell anerkannte ethnische Minderheiten.
    Diese Nachricht wurde am 29.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.