Angespannte Sicherheitslage
Auswärtiges Amt zieht Botschaftspersonal aus dem Niger ab

Das Auswärtige Amt hat seine Mitarbeiter der deutschen Botschaft im westafrikanischen Niger abgezogen.

    Die Aufnahme aus der Luft zeigt Start- und Landebahnen in einer rötlichen Landschaft. Danben stehe mehrere Flughafengebäude.
    Eine Satellitenaufnahme des Flughafens in Nigers Hauptstadt Niamey (Archivbild) (AFP)
    Aufgrund der Sicherheitslage sei das Personal in der Hauptstadt Niamey "temporär" verlegt worden, hieß es auf der Webseite des Ministeriums. In Niamey und Umgebung bestehe derzeit eine erhöhte Terrorgefahr. Erst im Januar hatte die IS-Miliz einen Anschlag auf den internationalen Flughafen verübt. Die Regierung des Niger kämpft seit rund zehn Jahren im Westen und Südosten des Landes gegen mehrere Terrorgrupen. Neben dem IS gehört dazu unter anderem auch ein Al-Kaida-Ableger.
    Diese Nachricht wurde am 21.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.