Kritik an Standortkrise
Autoindustrie-Verband rechnet mit fortwährendem Stellenabbau

Der Verband der Automobilindustrie rechnet in seiner Branche mit einem anhaltenden, erheblichen Stellenabbau.

    Das Bild zeigt ein Porträt von Hildegard Müller mit einem ernsten Gesichtsausdruck.
    Hildegard Müller, Präsidentin des Automobilverbands VDA (Sven Hoppe / dpa / Sven Hoppe)
    Präsidentin Müller sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, nach aktuellen Berechnungen gehe man bis zum Jahr 2035 von einem Beschäftigungsverlust von weiteren 125.000 Arbeitsplätzen aus. Bereits zwischen 2019 und 2025 seien 100.000 Stellen verloren gegangen. Müller sprach in diesem Zusammenhang von einer gravierenden Standortkrise in Deutschland und Europa. Als Gründe nannte die VDA-Präsidentin hohe Steuern und Abgaben, teure Energie, hohe Lohnkosten und eine überbordende Bürokratie.
    Diese Nachricht wurde am 13.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.