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StartseiteCorsoBrit-Berliner will deutsche Sprache retten01.08.2014

Autor Adam FletcherBrit-Berliner will deutsche Sprache retten

Zusammen mit seinem Kollegen Paul Hawkins wirbt Adam Fletcher in einem ironischen Buch für die deutsche Sprache. Seiner Meinung nach ist sie ein Genuss und sogar ein Vorbild für das Englische. Unter dem Titel "Denglisch For Better Knowers" möchte er sie auf amüsante Weise vor dem Untergang retten.

Adam Fletcher im Gespräch mit Adalbert Siniawski

Mehrere Wörterbücher stehen auf einem Tisch in einer Schule. Im Hintergrund ist eine Tafel zu sehen, vor der eine Frau steht. (picture alliance / dpa / Marcus Führer)
Die deutsche Sprache ist kompliziert. Viele Nationalitäten haben Schwierigkeiten mit dem Erwerb. (picture alliance / dpa / Marcus Führer)

Sie ist ungeordnet, sie ist unsystematisch und einfach unfassbar - so lautet das Fazit Mark Twains. Es geht um "Die schreckliche Deutsche Sprache" - so heißt das berühmte Büchlein, dass der US-Schriftsteller nach einer Reise durch Deutschland geschrieben hat.

Ihn störte zum Beispiel die Grammatik! Im Deutschen hat ein Mädchen kein Geschlecht - denn es heißt DAS Mädchen. Auch die zusammengesetzten Endloswörter wie zum Beispiel "Wiederherstellungsbestrebungen" waren ihm ein Graus.

Alles Quatsch, sagen die jungen Briten Paul Hawkins und Adam Fletcher. Die deutsche Sprache ist ein Genuss - und noch mehr: Sie ist sogar ein Vorbild für das Englische. Bei ihnen werden aus Spaßvögeln "Fun Birds" und aus Klugscheißern "Smart Shitters".

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