Krieg im Nahen Osten
Autoritäre Staaten kritisieren Tötung von Ayatollah Chamenei - Papst Leo ruft zu Ende der Gewalt auf

Die Tötung des iranischen Ayatollahs Chamenei ist in mehreren autoritär regierten Staaten auf scharfe Kritik gestoßen.

    Cahemeni mit Turban und langem weißen Bart sitzt vor einer Wand, die mit einem braunen Vorhang und einem Bild von Ayatollah Chomeini behängt ist. Links von ihm eine iranische Flagge.
    Ali Chamenei bei einer Rede im iranischen Fernsehen (Archivbild vom Juni). (imago / ZUMA Press Wire / Iranian Supreme Leader's Office)
    Der russische Staatschef Putin erklärte, damit seien alle Normen der menschlichen Moral und jedes internationale Recht verletzt worden. Die Regierung in Peking betonte, die Tötung eines souveränen Staatsoberhaupts sei nicht hinnehmbar. Ähnlich äußerte sich die Führung Nordkoreas. Im Gaza-Streifen sprach die militant-islamistische Hamas von einem "abscheulichen Verbrechen". EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen erklärte dagegen, für die Menschen im Iran gebe es nun neue Hoffnung.
    Papst Leo XIV. forderte ein Ende der - Zitat - "Spirale der Gewalt" im Nahen Osten. Er sagte in einer Ansprache in Rom nach dem traditionellen Angelus-Gebet, Frieden bringe man nicht mit Armeen. Stattdessen müsse der Diplomatie wieder Raum gegeben werden.
    Diese Nachricht wurde am 01.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.