
Als Grund für den Austritt wird der autoritäre Führungsstil des Vorsitzenden Wilders angeführt. Die Parlamentarier in Den Haag kündigten an, eine eigene Fraktion zu bilden. Man wolle enger mit den drei Parteien zusammenarbeiten, die derzeit über die Bildung einer Minderheitsregierung verhandelten.
Wilders war nach eigenen Angaben völlig überrascht von dem Schritt und sprach von einem "schwarzen Tag für die PVV". Die Partei ist seit 2006 im Parlament vertreten. Im Juni vergangenen Jahres hatte sich Wilders wegen eines Streits über die Einwanderung aus der Vier-Parteien-Koalition zurückgezogen und damit Neuwahlen ausgelöst. Bei der Wahl im vergangenen Oktober war die linksliberale Partei D66 zur stärksten Kraft geworden.
Diese Nachricht wurde am 20.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
